Michael Jünck
- Deutschland
- Nordrhein-Westfalen
- Melkstand
- 290 Kühe
„Auf smaXtec ist zu 100 % Verlass“, daran zweifelt Michael Jünck keine Sekunde. Seit der Installation im Jahr 2019 ist smaXtec ein fester Bestandteil des familiengeführten Milchviehbetriebs in Nordrhein-Westfalen. Ein weiterer Grund, warum er sich für das Gesundheitsmanagementsystem entschieden hat: „Ich wollte ein System, das mehr kann als nur Brunsterkennung.“
Mit smaXtec hat Michael Jünck genau das bekommen: Seit der Installation hat er den Gesundheitszustand seiner 290 Tiere kontinuierlich im Blick. „Ich sitze morgens immer im Büro, kontrolliere die Gesundheitsdaten der Kühe über den Computer und selektiere dann auffällige Tiere heraus.“ Später untersucht sein Herdenmanager die selektierten Milchkühe und kann diese anhand der genauen Daten individuell kontrollieren, um frühzeitig vorbeugend zu handeln.
Besonders überzeugt ist er außerdem von der ständigen Weiterentwicklung des einzigartigen Systems: „smaXtec wird immer intelligenter. Ständig wird daran gearbeitet, das Gesundheitsmanagementsystem noch besser und innovativer zu machen.“
Spürbare Vorteile durch subklinische Behandlung
Michael Jünck sieht die Vorteile der innovativen Technologie vor allem in der frühestmöglichen Mastitiserkennung, da das smaXtec-System ihn bereits bei der ersten Immunreaktion alarmiert. Und das macht in der Praxis den Unterschied: „Morgens hat das Tier eine normale Milchmenge gegeben und mittags kam dann die Alarmmeldung ‚Verminderung der Temperatur und Verminderung des Trinkverhaltens‘.“ Michael Jünck hätte das Tier ohne smaXtec erst wieder am Abend gesehen, da es sich in der letzten Ecke versteckt hatte. Mit smaXtec können Landwirte allerdings oft schon im subklinischen Stadium eingreifen: „Dank smaXtec konnten wir das Tier gleich kontrollieren und somit nicht nur das Tier retten, sondern auch das Euterviertel.“
Eine weitere Erfolgsgeschichte, die Michael Jünck zu verzeichnen hat: „Ein anderes Tier sah noch fit aus, das System hat mir aber eine Milchfiebermeldung ausgespielt. Wir haben die Kuh gleich behandelt, sonst wäre sie wahrscheinlich anliegen gegangen und das hätte schlimmere Folgen mit sich gebracht.“
Fütterung gezielt optimieren
Seit der Einrichtung des smaXtec-Systems ist eine Funktion auf dem Betrieb im Münsterland nicht mehr wegzudenken: die Messung der Wiederkauaktivität direkt im Netzmagen der Kuh. „Wir können das Wiederkauverhalten der gesamten, aber auch der einzelnen Tiere überwachen. Dadurch können wir direkt sehen, ob wir richtig füttern.“ Diese ergänzenden Gesundheitsinformationen liefern dem Landwirt viel zusätzliches Wissen über seine Herde, auf dessen Basis Änderungen vorgenommen werden können.
Das ist aber noch nicht alles, denn durch den Einsatz der pH-Boli wurde weiteres, bislang verstecktes Potenzial sichtbar: „Durch den pH-Bolus konnten wir gute Rückschlüsse auf die Fütterung ziehen.“ In Kombination mit der einzigartigen Beratung von smaXtec konnten diese Erkenntnisse dann genutzt werden, sodass ein klarer Mehrwert entstand. „Dank der sehr guten Beratung von smaXtec haben wir außerdem erkannt, dass wir nicht genügend Tränken im Stall haben und die Tiere das Futter selektierten.“
Wirtschaftlicher Erfolg durch vorbeugendes Gesundheitsmanagement
Mit smaXtec sichert sich der Landwirt allerdings nicht nur eine verbesserte Herdengesundheit, sondern auch klare wirtschaftliche Vorteile: „Seit 2019 konnten wir die Milchleistung um 1.000 Liter pro Kuh steigern. Somit erreichen wir eine Gesamtleistung von 11.000 Litern.“ Ein weiterer Pluspunkt: „Die Tierarztkosten sind um 1/3 gesunken. Das liegt auch daran, dass wir die kranken Tiere früher erkennen und deshalb nicht direkt immer antibiotisch behandeln müssen.“