Florian Putz
- Österreich
- Steiermark
- Melkroboter
- 170 Kühe
Florian Putz bewirtschaftet gemeinsam mit seinen Eltern und seiner Verlobten einen Bio-Milchviehbetrieb mit 170 Milchkühen plus Nachzucht. Seit 2025 arbeitet er mit smaXtec und ist begeistert von den Vorteilen, die das System bringt.
„Ich habe smaXtec von meinem Nachbarn empfohlen bekommen“
Aufmerksam auf das System wurde Florian Putz durch seinen Nachbarn: „Er hat es zwei Monate vor mir installiert und war so begeistert davon, dass ich es mir danach auch angeschafft habe. Ich würde es jedem weiterempfehlen, weil es relativ erschwinglich und im Vergleich zu anderen Systemen sehr aufschlussreich ist.“
Der Goldstandard in der Früherkennung: die innere Körpertemperatur
Mit smaXtec kann der Landwirt Krankheiten bereits bei der ersten Immunreaktion erkennen: „Eine sehr gute Funktion ist die Temperaturüberwachung von smaXtec. Damit werden Krankheiten früh erkannt, beispielsweise Mastitis und Lungenentzündung. Bei uns werden diese Tiere mit Entzündungshemmern behandelt, wodurch mehr als die Hälfte der Tiere ohne Antibiotika geheilt werden kann.“ Möglich wird das durch die innovativste Bolus-Technologie. Der Bolus liefert Daten direkt aus dem Netzmagen und misst beispielsweise die innere Körpertemperatur mit einer Genauigkeit von ± 0,01 °C.
50 % weniger Antibiotika bei Mastitisfällen
„Die klinischen Mastitiden sind viel besser geworden. Durch die innere Körpertemperaturüberwachung von smaXtec konnten wir den Antibiotikaeinsatz in Mastitisfällen um 50 % reduzieren. Dadurch war die Tierarztrechnung im ersten Quartal um ungefähr 2.000 € niedriger, weil wir die Tiere mit Entzündungshemmern statt mit teuren Antibiotika behandeln“, so der Landwirt. Mit smaXtec spart er jedoch nicht nur Behandlungskosten, sondern sichert zugleich auch die Milchleistung seiner Kühe.
Besonders bei den Trockenstehern hat sich das bemerkbar gemacht: „Mastitiden in der Trockenstehzeit konnten auf ein Minimum reduziert werden. Früher hatten wir immer wieder geschädigte Viertel – jetzt erkennen wir diese frühzeitig, weil die Kühe eine erhöhte Temperatur haben. Dadurch beginnen wir wieder zu melken und stellen sie anschließend erneut trocken. Somit werden sie gesund trockengestellt und kalben dann mit einem gesunden Euter – statt mit nur drei funktionierenden Vierteln.“
Verbesserter Besamungsindex und weniger Milchfieber-Fälle
Ein weiterer Vorteil ist die zuverlässige Unterstützung bei der Brunsterkennung: „In Bezug auf die Fruchtbarkeit hat smaXtec uns sehr viel weitergeholfen. Der Arbeitsalltag hat sich dahingehend verändert, dass die Brunstbeobachtung komplett von smaXtec übernommen worden ist.“
Das zeigt sich auch in den Reproduktionskennzahlen auf seinem Hof: „Der Besamungsindex lag früher bei über 2,3 und jetzt sind wir bei circa 1,5. Zum Beispiel haben wir eine Kuh, die bereits ihr elftes Kalb bekommen hat und schon 130.000 Liter Milch gegeben hat. Sie hatte immer wieder Probleme mit der Fruchtbarkeit. Vor zwei Wochen haben wir sie dann mit der zweiten Belegung trächtig bekommen – das würde ich auf jeden Fall auf smaXtec zurückführen.“
In Sachen Reproduktionsmanagement hat Florian Putz einen klaren Favoriten: „Die beste Funktion von smaXtec ist die Abkalbemeldung, da wir das Milchfieberrisiko auf ein Minimum reduzieren konnten. Im Jahr 2024 waren es über 20 Milchfieberfälle und im Jahr 2025 nur drei.“
Fütterungsmanagement: 1.200 Liter mehr Milchleistung pro Kuh und Jahr
„Mit smaXtec ist das Fütterungsmanagement viel konsequenter geworden. Durch die konstante Ration haben wir die Milchleistung um rund 1.200 Liter pro Kuh und Jahr erhöhen können, was beträchtlich ist.“ Für Florian Putz zahlt sich das gleich mehrfach aus: gesündere Kühe und mehr Milch im Tank.
smaXtec und bestehende Systeme intelligent verknüpfen
Auch mit bestehenden Systemen am Betrieb lässt sich smaXtec problemlos verknüpfen und schafft zusätzlichen Mehrwert. „Seit Dezember 2025 haben wir ein automatisches Melksystem im Einsatz – vor allem in Kombination mit smaXtec funktioniert das sehr gut, da trotz weniger Tierkontakt die Gesundheitsüberwachung gegeben ist.“
Eine Integration, die Sinn macht: „smaXtec arbeitet auch mit den Herdenmanagement-Programmen von DeLaval zusammen, was mich sehr freut. Manchmal schickt smaXtec Meldungen früher, obwohl der Roboter über den Leitwert in der Milch noch gar nichts erkennt – dadurch haben wir eine noch frühere Erkennung.“
Nicht nur das System, auch die Kundenbetreuung von smaXtec überzeugt den Landwirt: „Meine Beraterin meldet sich in regelmäßigen Abständen bei mir. Sie hilft mir dabei, Kühe herauszusuchen, die immer wieder Temperaturschwankungen haben. Gemeinsam suchen wir dann Lösungsansätze, was man mit diesen Tieren tun kann.“
„Ich bereue es keine Sekunde, dass ich smaXtec angeschafft habe“
Mit smaXtec hat Florian Putz einen zuverlässigen Partner an seiner Seite: „Man hat die Temperatur, die Wasseraufnahme, das Wiederkauen, die Aktivität – all diese Bereiche werden in meinen Augen von keinem anderen System so gut abgedeckt und ich bereue es keine Sekunde, dass ich smaXtec angeschafft habe.“