„Tiergesundheit ist das Allerwichtigste, weil ein gesundes Tier die Leistung bringt“, ist Bernhard Schirnhofer überzeugt. Wie viel in seinen Kühen steckt, zeigt eine außergewöhnliche Leistung: Auf seinem Betrieb stand die weltweit erste 200.000-Liter-Fleckviehkuh. Insgesamt hält der Landwirt 90 Milchkühe mit einer durchschnittlichen Herdenleistung von rund 11.500 Kilogramm. Seit gut zwei Jahren setzt er auf smaXtec und hat damit Tiergesundheit, Reproduktion und Herdenmanagement besser im Blick.
Innere Körpertemperatur als Schlüssel zur Früherkennung
Ursprünglich war für Bernhard Schirnhofer vor allem die Brunsterkennung ein Grund, sich für smaXtec zu entscheiden. Heute schätzt er noch weit mehr am System: „Die innere Körpertemperatur war dann in weiterer Folge eigentlich das, was ich am meisten zu schätzen weiß. Bei der ganzen Früherkennung der Krankheiten ist das eigentlich das Ausschlaggebende.“
Wie wertvoll diese Früherkennung ist, zeigt ein Beispiel aus seinem Betrieb: „Erst letzte Woche haben wir zwei Fälle von Lungenentzündung gehabt nach einem Temperaturumschwung. Wir haben beide Kühe so früh erwischt, dass es überhaupt keine Auswirkungen auf das Fressverhalten oder die Milchmenge gehabt hat. Dass wir so früh dran sind, ist ein riesiger Vorteil.“
Weil er so früh Bescheid weiß, kann er auch bei der Behandlung anders vorgehen: „Ich versuche diese Krankheiten mit Boli und Entzündungshemmern zu behandeln und brauche nicht immer Antibiotika, weil ich ein bis zwei Tage früher dran bin. Erst wenn ich sehe, dass das keine Wirkung zeigt, wird der Tierarzt gerufen. Das ist der große Vorteil von diesem System.“
Auch sein Tierarzt profitiert von den zusätzlichen Informationen, die smaXtec liefert: „Mein Tierarzt sagt, dass die Behandlung bei den smaXtec-Betrieben viel leichter ist, weil im Vorfeld schon viel mehr Daten gesammelt werden und diese für die Behandlung ausschlaggebend sind.“
„Es ist einfach eine gewaltige Arbeitserleichterung“
Im Arbeitsalltag nimmt smaXtec dem Landwirt einiges ab – von der Brunstbeobachtung bis zum Fiebermessen: „Früher hat man gesagt, man muss alle zwei Stunden in den Stall gehen und schauen, ob sie brünstig sind. Das fällt weg – auch das häufige Fiebermessen. Früher bin ich mit dem Fiebermesser hingegangen, heute schau ich mir die Temperatur am Handy an.“
Besonders bei den Abkalbungen möchte er auf die Unterstützung des Systems nicht mehr verzichten: „Seitdem kalben unsere Kühe zu 98 % in der Abkalbebox und nicht mehr irgendwo in einem anderen Bereich im Stall.“
Wie hilfreich die Abkalbemeldungen sind, hat sich am Betrieb erst kürzlich wieder gezeigt: „Vorgestern hat eine Kalbin gekalbt. In der Früh ist die Abkalbemeldung gekommen und am Abend um 9 Uhr hat sie dann gekalbt – wir hätten ohne die Meldung nicht gedacht, dass sie schon kalbt. Es war auch keine leichte Geburt. Wenn wir da nicht dabei gewesen wären, wäre es für das Kalb nicht so gut ausgegangen.“
Und selbst wenn er mal nicht am Betrieb ist, hat Bernhard Schirnhofer seine Kühe dank smaXtec im Blick: „Gleich im ersten Jahr mit smaXtec bin ich mit meiner Frau Urlaub gefahren. In einer Woche haben acht Kühe gekalbt, mit zwei Zwillingsgeburten – da kann man trotzdem beruhigt im Urlaub sein, weil ich meine Kühe am Handy mit dabei hatte und aus der Ferne Tipps und Tricks weitergeben konnte.“
Für ihn zahlt sich das nicht nur durch die Arbeitserleichterung aus, sondern auch bei der Tiergesundheit: „Milchfieber ist von unserem Betrieb zum Großteil verschwunden. Ich habe letztes Jahr nur mehr 2 % Festlieger gehabt – das sind bei 100 Geburten zwei Kühe.“
Was Wasseraufnahme und Wiederkauen über die Herde verraten
Als weltweit einziges System ermöglicht smaXtec, die aufgenommene Wassermenge und Trinkzyklen jeder einzelnen Kuh zu überwachen – und liefert dem Landwirt damit wertvolle Einblicke in seine Herde: „Die aufgenommene Wassermenge hat uns im Herdenmanagement sehr weitergeholfen. Vor allem bei den Trockenstehern ist das ein riesengroßer Vorteil, weil man jeden kleinen Fehler merkt. Wir haben gesehen, dass die Wasseraufnahme zurückgegangen ist und haben dann die Tränken gründlich gereinigt – die Wasseraufnahme ist sofort gestiegen.“
Auch die Wiederkauaktivität gehört für Bernhard Schirnhofer zu den Informationen, auf die er im Alltag besonders achtet: „Für mich ist die Wiederkauaktivität ganz wichtig. Nachdem der Bolus im Inneren der Kuh liegt, kann ich mich zu 100 % auf das System verlassen. Wir füttern mit dem Mischwagen und sehen tagesaktuell jede Änderung bei der Fütterung oder wenn die Zusammensetzung nicht passt.“
Mehr Sicherheit, weniger Überraschungen und Kosten im Stall
Bei der Einrichtung von smaXtec wurde Bernhard Schirnhofer vom Team gut unterstützt: „Ich bin mit dem Support von smaXtec sehr zufrieden, auch mit meiner Beraterin. Wir haben verschiedenste Parameter. Wir haben die immer wieder verstellt, bis sie für meinen Betrieb richtig waren – das hat einige Zeit gedauert. Da war sie für alle Fragen und Aktivitäten offen.“
Für den Landwirt rechnet sich smaXtec auch wirtschaftlich: „Natürlich kostet so ein System Geld, aber wenn ich nur eine Verlustkuh weniger habe, rechnet es sich schon. Für mich ist smaXtec ein System, das ich mir vom Betrieb nicht mehr wegdenken könnte.“
Wenn er heute zurückblickt, fällt sein Fazit eindeutig aus: „Der Arbeitsablauf hat sich verändert, seit wir smaXtec haben. Ein Riesenvorteil für mich ist, wenn ich in der Früh einen Blick auf das Handy mache und schon weiß, was im Stall los ist – das ist für mich eine Riesenerleichterung. Man geht mit einer ganz anderen Ruhe in den Stall.“