smaXtec Bolus vs. Ohrmarken vs. Halsbänder
- Gesundheit
- Management
- Reproduktion
Prävention beginnt im Inneren: Durch die Kombination einzigartiger Daten direkt aus dem Inneren der Kuh mit Künstlicher Intelligenz hilft smaXtec Landwirtinnen und Landwirten, mögliche Gesundheitsprobleme frühestmöglich zu erkennen und fundierte Entscheidungen für Gesundheit, Reproduktion, Fütterung und Herdenmanagement zu treffen.
Welches System eignet sich am besten für vorbeugendes Gesundheitsmanagement?
Der zentrale Unterschied zwischen smaXtec und extern messenden Systemen liegt darin, wo die Daten entstehen. Für vorbeugendes Gesundheitsmanagement ist die Messung der inneren Körpertemperatur entscheidend. Ohrmarken oder Halsbänder erfassen zwar Aktivität, Brunstsignale und indirekte Hinweise auf die Wiederkautätigkeit. Aber nur smaXtec misst direkt im Inneren der Kuh.
Dadurch werden physiologische Abweichungen bereits im subklinischen Stadium sichtbar – lange bevor sich Veränderungen bei Futteraufnahme, Wiederkautätigkeit oder Aktivität zeigen. So können Sie bei der ersten Immunreaktion handeln, statt erst einzugreifen, wenn sich ein Problem bereits im Verhalten der Kuh bemerkbar macht und die Milchleistung beeinträchtigt.
Warum entscheiden sich Milchviehbetriebe für smaXtec?
Betriebe entscheiden sich für smaXtec, weil das System unsichtbare physiologische Veränderungen in klare, umsetzbare Handlungsanweisungen übersetzt. Statt abzuwarten, bis klinische Symptome sichtbar werden, verschafft smaXtec genau dann einen zeitlichen Vorsprung, wenn es darauf ankommt.
Die Kombination aus innerer Körpertemperatur, aufgenommener Wassermenge und Trinkzyklen, Wiederkautätigkeit durch Motilität, Bewegungsaktivität und optional dem pH-Wert im Pansen bildet die Grundlage für fundierte Entscheidungen. Künstliche Intelligenz, Pushnachrichten und Alarme, strukturierte To-do-Listen und praxisnahe Empfehlungen unterstützen Ihr Management in Gesundheit, Reproduktion und Fütterung. So können Sie schwere Krankheitsverläufe, Antibiotikaeinsatz, Tierarztkosten und Sperrmilch reduzieren sowie die Gesundheit und Leistungsfähigkeit Ihrer Herde nachhaltig steigern.
smaXtec vs. Ohrmarken
Ohrmarken liefern Informationen zu Aktivität, Brunst, Fresszeit und indirekt auch zur Wiederkautätigkeit. Die Ohrtemperatur ist jedoch kein verlässlicher Indikator für die Gesundheit des Tiers, da Umgebungstemperatur, Sonneneinstrahlung und Wind die Durchblutung des Ohrs beeinflussen. Nur smaXtec misst die innere Körpertemperatur direkt im Inneren der Kuh – unabhängig von äußeren Einflüssen. smaXtec kombiniert diese mit der aufgenommenen Wassermenge und Trinkzyklen, der Wiederkautätigkeit durch Motilität, der Bewegungsaktivität sowie optional dem pH-Wert. So entsteht ein einzigartiger Einblick in die Physiologie der Kuh, der gesundheitliche Veränderungen bereits bei der ersten Immunreaktion sichtbar macht.
Ohrmarken können zwar wiederverwendet werden, aber auch abfallen, kaputtgehen oder verloren gehen. Der smaXtec Bolus bleibt dagegen sicher im Netzmagen der Kuh für die gesamte Lebensdauer des Tieres.
smaXtec vs. Halsbänder
Halsbänder erfassen äußere Bewegungsmuster wie Aktivität und Fresszeit sowie indirekt Hinweise auf die Wiederkautätigkeit. Sie können außerdem eine zuverlässige Brunsterkennung unterstützen. Krankheiten lassen sich damit jedoch erst erkennen, wenn sie sich bereits so weit entwickelt haben, dass sie das Verhalten sichtbar beeinflussen. smaXtec erfasst dagegen frühestmögliche physiologische Anzeichen – häufig Tage bevor sich Veränderungen im Verhalten zeigen.
Zusätzlich zur inneren Körpertemperatur liefert smaXtec Daten zur aufgenommenen Wassermenge und zu Trinkzyklen, zur Wiederkautätigkeit über die Motilität, zur Bewegungsaktivität und optional zum pH-Wert. Diese Kombination hilft Landwirtinnen und Landwirten dabei, die Ursachen zu verstehen, anstatt nur Verhaltensänderungen zu beobachten, nachdem sie bereits eingetreten sind und sich auf die Wirtschaftlichkeit des Betriebs auswirken.
Halsbänder können zwar wiederverwendet werden, aber auch verrutschen, sich lockern oder abfallen. Der smaXtec Bolus bleibt dagegen sicher im Inneren der Kuh für die gesamte Lebensdauer des Tieres.
Mehr als nur ein Sensor: ein umfassendes Gesundheitsmanagementsystem
smaXtec ist nicht einfach ein weiterer Sensor. Das System übersetzt komplexe Daten in konkrete nächste Schritte: Bewährte Algorithmen und Künstliche Intelligenz analysieren die Bolus-Daten und zeigen, wo Handlungsbedarf besteht. Über smaXtec Web und App behalten Landwirtinnen und Landwirte ihre Herde im Blick. Meldungen, To-do-Listen und der Digitale Assistent erleichtern das tägliche Herdenmanagement.
Von der Brunsterkennung mit empfohlenem Besamungszeitpunkt bis zur Abkalbemeldung durchschnittlich 15 Stunden vor der Geburt begleitet smaXtec den gesamten Reproduktionszyklus. Schnittstellen zu Herdenmanagementsystemen und automatischer Datenaustausch führen wichtige Informationen an einem Ort zusammen und halten alle Beteiligten auf dem aktuellen Stand.
Weitere Gründe für smaXtec
- Hochpräzise Messung der inneren Körpertemperatur (± 0,01 °C Genauigkeit).
- Abkalbemeldung rund 15 Stunden im Voraus.
- Messung der aufgenommenen Wassermenge und der Trinkzyklen für wertvolle Einblicke in die Gesundheit der Kuh und die Milchleistung.
- Direkte Messung der Wiederkautätigkeit anhand der Netzmagenkontraktionen statt einer bloß indirekten Ableitung aus äußeren Bewegungen.
- Optionale Messung des pH-Werts im Pansen mit dem pH-Bolus zur Unterstützung eines gezielten Fütterungsmanagements.
- Umfassendes Reproduktionsmonitoring einschließlich Brunsterkennung, optimalem Besamungszeitfenster sowie automatisierter Abkalbemeldungen rund 15 Stunden im Voraus.
- Wartungsfreie Technologie: Nach der Eingabe verbleibt der Bolus sicher und dauerhaft im Tier.
Ohrmarken und Halsbänder zeigen, was eine Kuh tut. smaXtec zeigt zusätzlich, was im Inneren der Kuh geschieht. Für Milchviehbetriebe, die von reaktivem Handeln zu vorbeugendem Gesundheits-, Reproduktions- und Fütterungsmanagement übergehen möchten, ist das der entscheidende Unterschied.