smaXtec Bolus
Der smaXtec Bolus misst kontinuierlich wichtige Gesundheitsparameter im Netzmagen wie z. B. die innere Körpertemperatur (± 0,01 °C) und erkennt so physiologische Auswirkungen von Hitzestress frühzeitig.
Hitzestress ist eine enorme Belastung für Milchkühe und wirkt sich deutlich auf die Produktivität und Tiergesundheit aus. Mit smaXtec erkennen Sie Hitzestress präzise und können rechtzeitig Maßnahmen ergreifen, um Ihre Kühe zu schützen.
Für Kühe liegen bereits Temperaturen von mehr als 16 °C am Rande ihrer Wohlfühlzone. Sie reagieren sensibel auf steigende Temperaturen und Luftfeuchtigkeit. Ab wann Hitzestress auftritt, hängt von der Kombination dieser Faktoren ab. Eine erhöhte Belastung kann bereits bei moderaten Temperaturen beginnen, insbesondere wenn die Luftfeuchtigkeit hoch ist– mit großen Folgen für die Gesundheit und die Milchleistung (2).
Mit smaXtec erkennen Sie Hitzestress rechtzeitig und können gegensteuern, denn das System misst sowohl die innere Körpertemperatur aller Kühe und erfasst mit dem Climate Sensor zudem auch die äußeren klimatischen Bedingungen im Stall.
Der smaXtec Bolus misst kontinuierlich wichtige Gesundheitsparameter im Netzmagen wie z. B. die innere Körpertemperatur (± 0,01 °C) und erkennt so physiologische Auswirkungen von Hitzestress frühzeitig.
Der Climate Sensor misst äußere Faktoren des Stallklimas, die Hitzestress begünstigen, wie Außentemperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftdruck im Stall. Der THI (Temperatur-Humiditäts-Index) wird automatisch kalkuliert.
Über die Gruppenmetrik Temperatur erkennt das System zusätzlich Änderungen auf Gruppenebene und ermöglicht so noch gezielteres Eingreifen.
Der smaXtec Bolus misst die innere Körpertemperatur (± 0,01 °C), aufgenommene Wassermenge und Trinkzyklen, Wiederkautätigkeit und Bewegungsaktivität jeder einzelnen Kuh. All diese Parameter werden kontinuierlich erfasst und ermöglichen ein frühzeitiges Erkennen von Hitzestress. So erkennt das System verlässlich Hitzestress-Symptome wie:
Der smaXtec Climate Sensor SX.2.1 misst Außentemperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftdruck im Stall und errechnet aus den Daten automatisch den THI (Temperatur-Humiditäts-Index). Der THI gilt als Indikator für Hitzestress und wird aus den Faktoren Umgebungstemperatur und relativer Luftfeuchtigkeit berechnet. Bei Werten ab 72 beginnt Hitzestress für die Kühe (2).
Bei einer in gemäßigten Breitengraden üblichen Luftfeuchtigkeit von 70 % beginnt für Kühe milder Hitzestress bereits bei 22 °C Lufttemperatur, ab 24 °C ist bereits mit Leistungseinbußen zu rechnen (2).
Ist der THI erhöht und besteht ein Risiko für Hitzestress, informiert smaXtec darüber, sodass umgehend Maßnahmen zur Verbesserung des Stallklimas getroffen werden können, einschließlich der optimalen Nutzung von Kühlungsmethoden wie Ventilatoren. Dank der genauen Information kann die Kühlung gezielt und energieeffizient eingesetzt werden, was zu einem reduzierten Stromverbrauch und optimierten Kosten führt.
Das Beispiel zeigt den steigenden THI (grüne Kurve) und mehrere Hitzestress-Alarme, die der Landwirt von smaXtec erhalten hat.
Damit die individuellen Temperaturmeldungen noch genauer werden, berechnet smaXtec auch die Gruppentemperatur bestimmter Tierkategorien. Dadurch werden etwa steigende Außentemperaturen und Temperaturerhöhungen durch Impfungen oder Futterumstellungen berücksichtigt und fließen in die Meldungen mit ein. Die Gruppenzuordnung macht zudem sichtbar, wenn etwa rangniedrigere Tiere vermehrt von Hitzestress betroffen sind, weil sie vielleicht von ranghöheren Tieren vom ausreichenden Trinken abgehalten werden. Die Gruppenmetrik Temperatur ermöglicht so noch gezielteres Eingreifen bei Hitzestress.
Mittels der KI-gestützten Anwendung TruDrinking® gibt smaXtec als einziges System verlässlich Auskunft über die aufgenommene Wassermenge und die Trinkzyklen jeder einzelnen Kuh. Sie erhalten damit einen Frühindikator für die Milchproduktion, können kranke Kühe noch schneller behandeln und die Wasserversorgung optimieren. Besonders an heißen Tagen ist es entscheidend, die Wasseraufnahme im Blick zu haben, um Hitzestress frühzeitig zu erkennen und gegenzusteuern. Das Resultat: eine stabilere Milchleistung, optimiertes Management und gesündere Tiere.
Leiden Milchkühe unter Hitzestress, hat das nicht nur massive negative Auswirkungen auf das Tierwohl, sondern auch auf die Milchleistung, Fruchtbarkeit und Tiergesundheit.
erhöhtes Risiko für Ketose bei Hochleistungstieren (3)
trotz ausreichendem Angebot trinken Kühe bei Hitze zu wenig (3)
um 16 – 30 % (3)
die Kühe zeigen keine deutlichen Anzeichen einer Brunst und die Trächtigkeitsrate sinkt (3)
wie Mastitis, Klauenrehe und Pansenübersäuerung bei anhaltender Hitze (3)
Bei sehr starkem Hitzestress kann es zu wesentlich gravierenderen Problemen kommen, die im schlimmsten Fall zum Tod führen. (1)
Nur smaXtec erfasst alle wichtigen inneren und äußeren Faktoren zur Erkennung von Hitzestress kontinuierlich und präzise und bietet Ihnen so die Chance, ein Hitzeproblem frühzeitig zu erkennen und gezielt Maßnahmen zu setzen.
Quellen:
1) STÖBER, M., 2002: Hitzschlag/exogene Hyperthermie, in: Dirksen, G., Gründer H.D und Stöber M. (Hrsg.): Innere Chirurgie und Medizin des Rindes, Parey Verlag Berlin, Wien, 1163-1165
(2) https://www.journalofdairyscience.org/article/S0022-0302(08)71054-3/fulltext
(3) https://raumberg-gumpenstein.at/jdownloads/Tagungen/Nutztierschutztagung/Nutztierschutztagung_2014/3n_2014_gasteiner.pdf
(4) https://www.journalofdairyscience.org/article/S0022-0302(19)30357-1/fulltext
(5) https://raumberg-gumpenstein.at/forschung/forschung-aktuelles/hitzestress-in-der-rinderhaltung.html