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Superkühe

Hier erfahren Sie alles über Superkühe - ein Projekt vom WDR, bei dem unter anderem unsere Sensoren zur Erhebung von relevanten Kuhdaten benutzt werden. Über einen Zeitraum von 30 Tagen werden drei Milchkühe von unterschiedlichen Betrieben begleitet und der Zuseher erfährt, was sich im Leben einer Kuh so tut. Ziel des Projektes ist es, dem Verbraucher einen tieferen Einblick in die Milchviehwirtschaft zu geben.

Worum geht es bei dem Projekt Superkühe?

Milch ist mittlerweile ein umstrittenes Lebensmittel. Wie geht es den Kühen, die unsere Milch produzieren? Warum leben deutsche Milchkühe nicht so, wie uns das die Werbung für irische Butter suggeriert? Sind ihre Lebensbedingungen dennoch zumindest akzeptabel? All diese Fragen werden meist reißerisch und emotional beantwortet – und zwar von Befürwortern wie von Gegnern: Überzeugungstäter auf beiden Seiten sind sich sicher, die einzig richtigen Antworten zu haben.

Die “Superkühe” wenden sich direkt an den Verbraucher, der vor dem Milchregal im Supermarkt über die Bedingungen auf deutschen Milchbauernhöfen entscheidet. Sie beziehen weder Partei für die Tierschutz- noch für die Bauernverbände. Sie stellen live, über einen längeren Zeitraum und aufgrund überprüfbarer Daten Transparenz über verschiedene Formen von Milchviehhaltung her und geben so jedem Nutzer die Chance, sich seine ganz eigene Meinung darüber zu bilden: “Welche Milch willst DU trinken?”

Welche Rolle spielt smaXtec im Projekt Superkühe?

Für das Projekt Superkühe wurden unsere Produkte zur Erhebung von Körperdaten der Tiere in Echtzeit zugekauft und eingesetzt. Der Bolus, ein Sensor der im Inneren der Tiere misst, dient als Hilfsmittel für Landwirte und bietet ihnen Wissen, Transparenz und Sicherheit – durch die gemessenen Daten ist es möglich, richtige Entscheidungen zum richtigen Zeitpunkt zu treffen.

Was ist ein Bolus überhaupt?

Ein Bolus ist eine zylinderförmige „Pille“, die dem Tier eingegeben wird. Diese Form wird bereits seit langer Zeit im Ernährungs- und Gesundheitsbereich verwendet – beispielsweise werden Nahrungsergänzungsmittel wie Kalzium als Gesundheitsprophylaxe bzw. zur Sicherstellung einer bedarfsgerechten Fütterung sowie Medikamente oft in Bolusform verabreicht.

Wohin kommt der Bolus?

Der Bolus landet nach der Eingabe im Pansen, einem der vier Mägen der Kuh. Dort bleibt er aufgrund seines Eigengewichts liegen und misst alle zehn Minuten die verschiedenen Werte.

Warum habt Ihr euch entschieden, an dem Projekt mitzuwirken?

Als Unternehmen, das im Milchviehbereich tätigt ist wollen wir zur besseren Information der Verbraucher beitragen. Wir finden es wichtig, dass auch Verbraucherinnen und Verbraucher wissen, wie Milch entsteht und welchen Herausforderungen Landwirte sich in ihrer täglichen Arbeit stellen müssen.

Wer sind eure Kunden?

Unsere Kunden sind Landwirte, die die Vorteile von moderner Technologie in der Landwirtschaft erkennen und aktiv nutzen wollen. In Anbetracht der Entwicklungen des Milchpreises in den letzten Jahren ist es deutlich, dass Optimierungen auf Betrieben für das finanzielle Überleben notwendig sind – unsere Kunden möchten dies auf eine tierverträgliche und nachhaltige Art und Weise machen.

Mithilfe von Systemen, die eine kontinuierliche Beobachtung der Tiere ermöglichen, möchte man Abläufe sichtbar machen und auch Probleme früh erkennen. Nur so hat man die Möglichkeit, wirtschaftlich lebensfähig zu sein und für das Wohl der Tiere zu sorgen.

Die Entwicklungen der letzten Jahre beweisen, dass Innovationen die Bedingungen in der Landwirtschaft sowohl für Tier als auch für Mensch verbessern können und positive Auswirkungen mit sich bringen. Mit Nutzung weniger Ressourcen gelingt es dennoch, mehr Nahrungsmittel zu produzieren und somit der Nachfrage der Weltbevölkerung gerecht zu werden.

Die Landwirte werden in ihrer täglichen Arbeit durch zukunftsweisende Technologie unterstützt und können sich besser auf ihre Kernaufgaben und die Betreuung der Tiere konzentrieren. Anstatt viel Zeit für Routineaufgaben aufzuwenden, die auch automatisierbar wären, kann der Landwirt sein Wissen und seine Expertise für komplexere und wichtige Aufgaben nutzen.

Aufgrund unserer täglichen Arbeit mit unseren Kunden wissen wir, dass ihnen das Tierwohl am Herzen liegt – schließlich ist Landwirt sein nicht nur ein Beruf sondern auch eine Berufung! Gesunde Tiere sind das Kapital und die wirtschaftliche Basis eines jeden Landwirten.

Hat der Bolus einen negativen Einfluss auf das Tier?

Nein. Unsere Boli wurden mit Tierärzten entwickelt und sind von mehreren unabhängigen Stellen als harmlos eingestuft worden. Beispielsweise hat ABCERT, ein Unternehmen das die Einhaltung der Vorgaben für Ökologischen Landbau (EG-ÖKO-VO) durch Landwirte überprüft, bestätigt, dass ein Pansenbolus keinerlei negativen Einfluss auf das Tier hat.

Erst durch den Einsatz moderner Technologien wie unserer können die Kühe dauerhaft beobachtet werden und Probleme, die häufig unerkannt bleiben werden frühzeitig entdeckt. So können die Landwirte und wir als Unternehmen langfristig positiv zu besserer Tiergesundheit und erhöhtem Tierwohl beitragen.

Wie wird der Bolus eingegeben?

Der Bolus wird, wie auch andere Boli, mithilfe eines Boluseingebers über das Maul der Kuh eingegeben. Ein operativer Eingriff ist nicht notwendig. Die Boluseingabe ist eine Standardprozedur für jeden Landwirt, da auch Nahrungsergänzungsmittel zur Gesundheitsprophylaxe und Medikamente schon seit vielen Jahren auf diese Art und Weise verabreicht werden.

Wie lange bleibt der Bolus in der Kuh?

Der Bolus bleibt bis zum Lebensende in derselben Position im Pansen in der Kuh.

Warum verwendet ihr nicht ein äußerliches Messgerät?

Der Pansen ist der beste Ort um Messungen vorzunehmen: Man bekommt qualitativ hochwertige, unverfälschte Daten. Manche Parameter, die wir auf diese Art messen, können äußerlich gar nicht erfasst werden, wie zum Beispiel der pH-Wert. Auch die Beobachtung des Trinkverhaltens und die ständige Messung der Körpertemperatur ohne Verfälschungen durch Außeneinflüsse ist nur aufgrund der Position des Sensors möglich.

Die Vorteile liegen aber nicht nur in der Datenqualität: Auch für die Tiere hat die Sensorposition positive Auswirkungen. Nach der Eingabe muss nichts mehr am Sensor verändert oder bearbeitet werden, somit ist es eine einmalige Angelegenheit für das Tier. Der Bolus kann nicht verloren gehen, er kann nicht verrutschen und es können auch keine Verletzungen entstehen, wie es bei äußerlich anliegenden Geräten manchmal der Fall ist.

Ein weiterer wichtiger Punkt für uns ist die Transparenz: Dank der Position des Bolus kann maximale Transparenz im Betrieb erreicht werden, da dadurch die klare Zuordnung von Sensor zu Kuh gewährleistet ist.  Somit weiß der Landwirt genau über den Verlauf des Kuhlebens Bescheid und hat alle Details wie beispielsweise Krankheiten im Blick. Nur so lässt sich Qualität und Tierwohl über lange Zeit sicherstellen.

Sind die Boli schädigend für die Tiere?

Vor und während der Entwicklung der Boli wurde laufend auf die Expertise von Veterinärmedizinern zurückgegriffen. Es sind mehrere tausend Boli weltweit im Einsatz und es gibt in keiner Weise Anzeichen, dass der Einsatz schädlich sein könnte. Auch von diversen unabhängigen Stellen wie Forschungszentren oder Universitäten wird der Bolus als nicht schädigend eingestuft. Alle für uns anzuwendenden Richtlinien werden selbstverständlich in der Produktion eingehalten. Außerdem haben wir uns freiwillig dazu entschieden, die von der DLG (Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft) kostenpflichtige Prüfung der verwendeten Materialien durchzuführen.

Der Bolus sieht groß aus. Ist er störend für das Tier? Warum muss dieser Sensor so groß sein?

Pansen-Sensoren beeinträchtigen und beeinflussen das Tier nach heutigem Kenntnisstand nicht – dies wurde unter anderem von ABCERT bestätigt. Das Unternehmen entscheidet nach genauer Prüfung, ob Landwirte ihre Produkte mit dem staatlichen Bio-Siegel versehen oder Bezeichnungen wie „Bio“, „Öko“ oder „aus kontrolliert ökologischem/biologischem Anbau“ führen dürfen.

Im Verhältnis zum Menschen sieht der Bolus groß aus, für eine Kuh ist so ein Bolus aber nicht besonders groß.  Zum Vergleich: Der Pansen einer hat ein Fassungsvermögen von ungefähr 120 Litern. Zudem werden Boli in dieser Größe und Form bereits seit langer Zeit in der Veterinärmedizin verwendet. Die Größe entspricht dem üblichen und erprobten Branchenstandard.

Die optimale Größe der smaXtec Sensoren wurde in mehrjähriger Entwicklungs- und Forschungsarbeit exakt bemessen. Wäre der Sensor kleiner und leichter, würde er nicht im Pansen bleiben, sondern von der Kuh wieder ausgeschieden werden. Damit er an derselben Stelle liegen bleibt und Daten misst, muss er eine gewisse Minimalgröße und Dichte haben.

Wie seid ihr auf die Idee gekommen, im Inneren zu messen?

Früher war es sehr kompliziert, Informationen über den Pansen zu bekommen. Diese Informationen sind aber sehr wertvoll: Der Pansen bietet wichtige Informationen über die Verdauung und ist ein Schlüsselelement in der Milchproduktion.

Es war nur möglich manuelle Proben abzunehmen, jedoch konnten Daten nicht kontinuierlich erhoben und somit der Verlauf so detailliert betrachtet werden. Zur Lösung dieses Problems haben wir unseren Bolus entwickelt: Mit ihm kann der pH-Wert erstmals permanent ohne zusätzlichen Aufwand gemessen und die Informationen zur Verbesserung der Pansengesundheit der Tiere genutzt werden.

Die Grundidee war es, ein Werkzeug zu schaffen, mit dem man den pH-Wert leicht im Blick behält – dadurch erklärt sich auch der Messort. Im Laufe der Zeit hat sich herausgestellt, dass der Pansen auch der ideale Ort für die Messung der anderen Parameter (Temperatur, Bewegungsaktivität) ist – ohne zusätzlichen Aufwand und ohne Verfälschungen durch äußerliche Einflüsse. Durch den Messort ergeben sich auch Vorteile für die Sicherheit des Tieres, da es keine äußerlichen Geräte tragen muss, welche oft negative Konsequenzen wie beispielsweise Verletzungen aufgrund schlecht angepasster Größen oder Hängenbleiben mit sich bringen.

Welche Ziele verfolgt Ihr mit so einem Produkt?

Wir wollen dem Landwirt dabei helfen, den Überblick über seine Tiere zu haben und fakten- und datenbasierte Entscheidungen zu treffen. Ein Landwirt muss sehr viele unterschiedliche Bereiche im Blick haben: Er muss Felder bestellen, sich um die Instandhaltung der Gebäude und des Betriebes kümmern, seine Mitarbeiter führen, sämtliche bürokratische Arbeiten erledigen und natürlich seine Tiere beobachten und versorgen.

Schon allein aus Zeitgründen kann der Aufmerksamkeit des Landwirts einiges entgehen. Die äußeren Anzeichen bei Erkrankungen sind in vielen Fällen auch erst in einem fortgeschrittenen Stadium erkennbar, wodurch Gegenmaßnahmen erst später ergriffen werden können.

Auch die Entscheidungen sind nicht immer trivial. Durch unsere Produkte kann er in Echtzeit mitverfolgen, was seine Entscheidungen auslösen und bewirken und somit das Tierwohl, seine Lebensqualität als auch seine finanzielle Situation verbessern. Wer die Entwicklung des Milchpreises in den letzten Jahren beobachtet hat, weiß, dass aufgrund des stetig zunehmenden Kostendrucks eine Notwendigkeit besteht kosteneffizient zu arbeiten. Tierwohl und Wirtschaftlichkeit sind jedoch kein Widerspruch! Mit umfassendem Wissen und der richtigen Technologie als Hilfsmittel können sowohl in ökologischer als auch in ökonomischer Hinsicht Verbesserungen erzielt werden.

Hier sind ein paar Beispiele, wie die Nutzung unserer Technologie Verbesserungen für die Tiere und die Landwirte mit sich bringt:

Beispiel 1: Kalbung

Die Kuh kalbt in der Nacht. Dies wäre dem Landwirt vielleicht entgangen, da er die Kuh nicht rund um die Uhr beobachten kann. Durch smaXtec weiß er schon einige Stunden vorher Bescheid. Er kann die notwendigen Vorkehrungen treffen und seine Kuh hat eine angenehme und sichere Geburt. Sollte es doch zu Komplikationen kommen, kann der Landwirt aufgrund der frühen Benachrichtigung rasch reagieren. Die rechtzeitige Benachrichtigung eines Tierarztes ist durch die frühzeitige Information wenn Bedarf besteht auch gewährleistet.

Beispiel 2: Krankheitserkennung

Die Kuh wird krank, zeigt aber noch keine äußerlichen Anzeichen. Anhand der kontinuierlichen Temperaturmessung wird der Landwirt informiert, lange bevor es ihm ohne technologische Hilfe auffallen würde da die Kuh keine Krankheitssymptome zeigt. Somit kann er viel früher eingreifen und zu einer schnelleren Genesung des Tieres beitragen und damit auch durch die Krankheit bedingte Schmerzen vermeiden. Langfristig gesehen trägt smaXtec zur Reduktion des Einsatzes von Antibiotika und anderer Medikamente bei, da Krankheiten schon früh erkannt und behandelt werden können.

Beispiel 3:  Fütterung

Der Landwirt füttert seine Kühe wie schon immer nur einmal am Tag. Durch den Einsatz der pH-Wert-Messung erkennt er die großen Schwankungen der pH-Werte im Tagesverlauf. Er stellt die Fütterung um und gibt den Tieren nun drei Mal am Tag Futter. Der Blick auf die pH-Kurven zeigt: die Schwankungen sind viel geringer, dies bedeutet wiederum eine deutliche Verbesserung der Pansengesundheit. Als Draufgabe zum verbesserten Gesundheitszustand sind die Tiere auch zufriedener und geben mehr Milch.

Beispiel 4: Trinkverhalten

Mit unseren Boli wird das Trinkverhalten gemessen. Gibt es eine Abweichung vom regulären Trinkverhalten der Kühe wird der Landwirt gleich informiert und kann die Ursachen dafür herausfinden. Diese können vielfältig sein: Die Wasserversorgung ist unterbrochen oder die Tränke wurde verschmutzt und die Kühe wollen nicht mehr trinken. Kann die Kuh nicht trinken führt es zu einer Stresssituation für sie – gerade im Sommer ist es eine große Belastung, wenn sie durstig ist. Mithilfe unserer Sensoren bleiben solche Zwischenfälle nicht unentdeckt und es kann unmittelbar gehandelt werden, um die Versorgung mit dem wichtigsten Nährstoff für die Tiere stets sicherzustellen.

Wofür braucht man den pH-Wert?

Der pH-Wert hilft dabei, Krankheiten im Pansen, einem der vier Mägen der Kuh zu erkennen. Diese Krankheiten betreffen meistens die ganze Herde, da sie durch die Fütterung entstehen und bleiben ohne Wissen über den pH-Wert oft sehr lange unerkannt. Die Pansenazidose, eine Übersäuerung des Pansens, ist eine weit verbreitete Krankheit, die oftmals sehr lange ohne äußerliche Anzeichen verläuft. Diese Übersäuerung löst häufig eine Vielzahl anderer Kranheiten aus –  der Überblick über die Pansengesundheit der Herde ist somit essenziell.

Die Qualität und die Zusammensetzung des Futters sowie die regelmäßige Fütterung haben einen Einfluss auf den pH-Wert – mit smaXtec kann sichergestellt werden, dass dieses Faktoren überwacht und verbessert werden, um das Wohlbefinden der Tiere zu sichern.

In welchen Bauernhöfen werden smaXtec Produkte eingesetzt?

Unsere Produkte sind für Betriebe aller Größen gemacht. Bei großen Betrieben ist es natürlich wichtig, einen guten Überblick über die Tiere zu haben, was bei einer hohen Anzahl an Tieren mit bloßer Beobachtung meist nicht mehr möglich ist. Aber auch bei kleinen Betrieben macht sich der Einsatz unserer Technologie bezahlt: Gerade Nebenerwerbsbauern, die auch einem anderen Job nachgehen, benötigen Informationen über ihre Tiere – insbesondere, weil sie selbst nicht immer vor Ort sind. smaXtec bietet ihnen eine Echtzeitverbindung zu ihren Tieren und ermöglicht ihnen zeitliche und räumliche Flexibilität. Auch in Biobetrieben sind unsere Produkte gefragt, da besonders Biobauern an Präventation und der Möglichkeit der Früherkennung interessiert sind.

Welche Parameter werden bei dem Projekt Superkühe gemessen?

Unser Bolus misst Körpertemperatur, Bewegungsaktivität und pH-Wert im Pansen der Kuh. Mithilfe unserer Climate Sensoren wird das Stallklima überwacht und der Landwirt laufend über Außentemperatur und Luftfeuchtigkeit informiert.

Zusätzlich zu smaXtec Produkten werden Informationen von anderen Sensoren und aus den Herdenmanagementsystemen der Höfe verwendet, um umfassende Informationen über Tiergesundheit, Milchmenge und -qualität zu erhalten. Durch die Zusammenführung all dieser Informationen erhält man einen guten Überblick über den Betrieb und dessen Abläufe und kann auf Basis dieser Fakten Entscheidungen treffen, die zur Verbesserung der unterschiedlichen Bereiche dienen.

Wie steht ihr zu den unterschiedlichen Betriebsarten? Besser bio, konventionell oder Familienbetrieb?

Wir nehmen als Technologieentwickler keinerlei Wertung vor. Wir sehen uns als Anbieter eines hilfreichen Werkzeuges, das die Arbeit der Landwirte erleichtern und das Wohlergehen der Tiere verbessern soll. Unsere Produkte sind für jede Art von Betrieb geeignet und sollen den Landwirt dabei unterstützen, die Gesundheit und das Wohlbefinden seiner Tiere im Blick zu haben und gleichzeitig auch langfristig wirtschaftlich zu arbeiten.

Wieviele Boli muss ein Tier schlucken?

Ein Bolus misst Bewegungsaktivität und Temperatur für vier Jahre, was in etwa der durchschnittlichen Lebenszeit einer Milchkuh in Mitteleuropa entspricht. Lebt eine Kuh länger kann nach Ablauf der vier Jahre problemlos ein weiterer Bolus eingesetzt werden.

Verursacht die Boluseingabe Schmerzen?

Die Eingabe des Bolus ist eine Standardprozedur in der Milchviehwirtschaft. Die Eingabe erfolgt mithilfe eines Boluseingebers und dauert nur einige Sekunden. Diese sind wahrscheinlich nicht besonders angenehm, dafür erspart sich die Kuh nach Eingabe des Sensors, der die Früherkennung und rasche Behandlung von Krankheiten ermöglicht, langjährig unerkannte Krankheiten und damit verbundene Schmerzen. Die Boluseingabe ist am ehesten mit einer Impfung vergleichbar – es ist kurz unangenehm, beugt aber Krankheiten und Schmerzen vor.

Noch Fragen? Schreiben Sie uns einfach unter superkuehe@smaxtec.com!







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