smaXtec auf Biobetrieben

Alles über Biobetriebe - und warum es sich besonders auszahlt, smaXtec hier zu nutzen!

Knapp 80 Liter Milch pro Kopf und Jahr trinken ÖsterreicherInnen, wobei der Biomilchanteil rund 19% beträgt (Quelle: RollAMA 1. Quartal 2016). Nicht vieles hat in den letzten Jahren so stark an Bedeutung gewonnen wie biologische Landwirtschaft und biologische Lebensmittel. Mittlerweile ist es keine Modeerscheinung, sondern weitaus mehr.

Biohaltung

Allgemeine Richtlinien für Bio-Milchkühe:

  • Biologische Fütterung
  • Verbot von Gentechnik
  • Verbot von vorbeugendem Einsatz von Antibiotika

Grundsätzlich gilt, dass Kühe auf Bio-Betrieben besonders artgerecht gehalten und maximal zwei Bio-Milchkühe pro Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche gehalten werden. Dadurch soll eine negative Beeinflussung von Boden, Wasser und Klima vermieden werden. Bio-Kühe nehmen hauptsächlich Raufutter (Gras, Klee, …) zu sich und sollen nicht leistungsorientiert gefüttert werden. Bei BIO AUSTRIA Betrieben darf der Kraftfutteranteil bei der Fütterung 15% nicht übersteigen. Das ist nicht nur artgerechter, sondern auch der Omega-3-Fettsäuren-Gehalt im Milchfett erhöht sich.  Verboten ist lediglich konserviertes Futter.

Doch Bio bedeutet nicht nur auf Futter, Weide und Stallfläche zu achten, sondern besonders das Tierwohl wird in den Mittelpunkt gerückt. Gezielte Beobachtungen der Tiere sollen helfen das Tierwohl zu analysieren und eventuelle Anpassungsmaßnahmen einzuleiten. Zur Wohlfühlatmosphäre tragen Laufställe und auch Liegeflächen, die mit Stroh oder Sägemehl eingestreut sind bei. Die eingestreuten Liegeflächen sind besonders gelenksschonend. [1]

Der Erfolg der Biomilch

In den letzten sechs Jahren sind die Ausgaben für Biolebensmittel in Österreich um zirka 37% gestiegen. In Europa jedoch bleibt Biomilchproduktion noch immer eine Seltenheit, denn nur ungefähr 3% der Milch werden in Bioqualität produziert.

Eine Besonderheit Österreichs sind die Biomilchsammelsysteme, die alle Molkereien eingerichtet haben. Damit sind Molkereien in der Lage verschiedene Qualitätsstandards (Biowiesenmilch, Bioheumilch, …) zu sammeln. Im Zeitraum Jänner – Juni 2017 wurden allein in Österreich 269,6 Millionen Kilogramm Biomilch angeliefert, was einem Plus von 11,3% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Jedoch wurden hier nur die Mengen gemessen, die direkt an österreichische Molkereien geliefert wurden – dazu kommt noch Milch von Biobauern die direkt nach Bayern oder Südtirol geliefert wurde. Die Landwirtschaftskammer Kärnten rechnet damit, dass in den nächsten zwei Jahren die Biomilchmenge in Europa auf rund 5 Millionen Tonnen steigen wird. [2]

Bio-Betriebe und der Einsatz von Medikamenten

Die Tiergesundheit steht an erster Stelle und soll durch tiergerechte Haltung und Fütterung gewährleistet werden. Sollte sich ein Tier jedoch verletzten oder erkranken, so muss es sofort behandelt werden. Bei Bio-Betrieben ist einiges zu beachten:

  • Homöopathie oder Pflanzenheilkunde soll Vorzug gegeben werden.
  • Alle tierärztlichen Maßnahmen, die zur Genesung beitragen, sind zugelassen.
  • Die Behandlungen sind ausführlich zu dokumentieren und die behandelten Tiere eindeutig zu kennzeichnen.
  • Kein Einsatz von Hormonen zur Kontrolle der Fortpflanzung.
  • Die für das Medikament gesetzlich festgelegte Wartezeit ist zu verdoppeln. Eine Vermarktung als „Bio“ ist erst am Tag NACH Ablauf der Wartezeit erlaubt. Ist keine Wartezeit angegeben, so beträgt diese bei Bio-Vermarktung mindestens 48 Stunden.
  • Bio-Tiere dürfen maximal dreimal pro Jahr mit konventionellen Arzneimitteln behandelt werden, danach erfolgt der Verlust des Bio-Status. [3]

Beispiel: Kuh mit Euterentzündung

Eine Kuh mit Euterentzündung wird 3 Tage lang mit einem Antibiotikum behandelt. Dieses Antibiotikum hat eine gesetzliche Wartezeit von 5 Tagen, d.h. der letzte Tag der Behandlung ist der erste Tag der Wartezeit. Nach dieser 5-tägigen Pause darf die Milch wieder konventionell vermarktet werden. In diesem Fall beträgt die doppelte Wartezeit für Bio 10 Tage. Das bedeutet, dass die Milch erst nach 10 Tagen als Bio-Milch vermarktet werden darf. [4]


Aus diesem Beispiel wird klar, dass gerade auf Bio-Betriebe eine frühe Krankheitserkennung eine besonders große Rolle spielt. Hier kommt smaXtec ins Spiel. Mit dem smaXte Basic Bolus hat man die Temperaturwerte immer im Blick, dadurch wird man sofort auf Unregelmäßigkeiten aufmerksam, kann zeitgerecht handeln und so aufwendige und zeitintensive medizinische Behandlungen umgehen.

Quellen 

[1] http://www.bio-austria.at/bio-milchkuehe-und-ihre-besondere-gabe/

[2] https://ktn.lko.at/wie-erfolgreich-bleibt-die-biomilch+2500+2602074

[3] https://stmk.lko.at/medikamente-am-bio-betrieb-doppelte-wartezeiten-beachten+2500+2581760

[4] Leitfaden für die Tierbehandlung am Bio-Betrieb/LFI Österreich

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