Wie wirkt sich Kälte auf Kälber und ausgewachsene Tiere aus?

Heutzutage wird dem Stallklima nicht immer ausreichend Aufmerksamkeit geschenkt, obwohl vielerlei tiergesundheitliche Probleme durch schlechtes Klima und falsche Temperaturen entstehen können. Kälber, Jungtiere und auch ausgewachsene Kühe leiden häufig unter temperaturbedingtem Stress, sei es nun hitze- oder kältebedingt.

Ausgewachsene Tiere und Kälte

Prinzipiell bevorzugen Kühe tiefere Lufttemperaturen gegenüber Sommerhitze, doch kann auch Kälte vor allem bei Kälbern einige Probleme mit sich bringen.

Zuerst sollte zwischen „trockener“ und „nasser“ Kälte unterschieden werden. Trockene Kälte wird von Kühen oft als positiv wahrgenommen, da die bei der Milchbildung produzierte Wärme im Winter leichter abgeführt werden kann. Die optimale Temperatur für Hochleistungskühe liegt zum Beispiel um 0°C. Der Temperaturbereich für gute Milchleistung liegt zwischen 7°C und 17°C, wobei Temperaturen zwischen -5°C und 15°C von erwachsenen Milchkühe als passend angesehen werden. Die temperaturneutrale Zone (=gleich viel Wärme wird produziert wie verloren) ist stark abhängig vom Alter des Tieres. Kältestress für ausgewachsene Kühe kann nur dann entstehen, wenn feuchte Stallluft vorherrscht. Dadurch wird die isolierende Wirkung des Fells vermindert. Zusätzlich kann hier Zugluft einen negativen Beitrag leisten.

Kühe im Stall in der Kälte/Cows in winter in the barn

(c) Shutterstock

Kälber und Kälte

Für Kälber ist Kälte deutlich problematischer, da sie aufgrund ihrer großen Körperoberfläche im Verhältnis zur Masse schneller frieren. Die thermoneutrale Zone bei Kälbern im neugeborenen Alter liegt zwischen 10°C und 26°C, d.h. bereits ab 10°C beginnt für neugeborene Kälber der Kältestress. Der Temperaturbereich, der für Kälber ab einem Monat als angenehm empfunden wird erstreckt sich von 0°C bis 23°C. Kälber versuchen sich zu wärmen indem sie körperliche Nähe zu anderen Tieren suchen. Sie nehmen auch mehr Futter auf um dadurch mehr Stoffwechselwärme  zu produzieren. Wenn junge Tiere keimfreier, frischer Luft ausgesetzt sind, machen ihnen niedrige Temperaturen nur wenig aus. Kälbern in z.B. Iglus kann bei der Wärmeproduktion geholfen werden, indem man ihnen anzieht oder ihnen die Möglichkeit gibt, ihre eigene kleine „Wärmekuppel“ zu bauen (z.B. durch mehr Stroheinstreu, …). Auch Wärmelampen und eine erhöhte Kalorienzufuhr können dazu beitragen, dass Kälber gesund durch den Winter kommen. Bei Neugeborenen soll man darauf achten, dass das Fell nicht nass und verklebt ist, da es so nicht isoliert und das Kalb zu viel Energie aufwenden muss um sich zu wärmen.

Die smaXtec Lösung

Wie Sie sehen können, ist es äußerst wichtig die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit im Stall immer gut im Blick zu haben – sowohl im Sommer als auch im Winter. Mit unserem smaXtec Climate Sensor gelingt dies ohne großen Aufwand. Der Sensor dient zur Messung von Temperatur und Luftfeuchtigkeit und ist voll in unser System integriert.

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