Auswirkung und Vermeidung von Stress bei Milchkühen

Welche Auswirkungen hat Stress auf Milchkühe und wie kann smaXtec helfen Stress frühzeitig zu erkennen?

Es gibt unterschiedliche Arten von Stressoren, jedoch wirken sich alle auf die Gesundheit, das Wohlbefinden und die Leistung der Kühe aus. Doch welche Maßnahmen können Sie ergreifen, um das Stresslevel Ihrer Tiere so gering wie möglich zu halten? Wie kann das smaXtec System dabei helfen, Stress frühzeitig zu erkennen? All dies erfahren Sie im folgenden Artikel.

Wie wirkt sich Stress auf die Gesundheit und das Wohlbefinden aus?

 Oxidativer (ständige überschießende Bildung reaktiver Sauerstoffverbindungen, ROS) und nitrosativer (reaktive Stickstoffspezies, RNS; kann zu Zellenveränderungen oder Zelltod führen) Stress können auf Rinder folgende Auswirkungen haben:

  • Rückgang der Futteraufnahme und der Leistung
  • Zunahme bakterieller und viraler Infektionen (Euter, Klauen, Genitalorgane)
  • Fruchtbarkeitsstörungen – fötaler Frühtod und Zunahme der Totgeburtenrate (der sogenannte Abort), Endometritis, Nachgeburtsverhalten
  • Leberschäden
  • Labmagenverlagerungen
  • Herzversagen
  • Festliegen post partum
  • Wachstumsstörungen [1]

Als Beispiel kann man hier die Mensch-Tier-Beziehung nennen. Wird durch diese Beziehung Stress verursacht, ist die Leistung und die Gesundheit der Tiere eingeschränkt. Verschiedene Studien [z.B. 2] zeigen, dass die Milchleistung bei negativen Interaktionen der Melker mit den Tieren deutlich sinkt. Hingegen geht eine höhere Milchleistung mit einem positiveren Umgang einher. Auch eine erhöhte Zellzahl, die schlecht für die Milchqualität ist, kann mit der Betreuung beim Melken zusammenhängen. Eine allgemeine negative Betreuer-Einstellung und eine dadurch entstandene Stresssituation stehen in Verbindung mit einer höheren Herdenzellzahl. Außerdem wurde nachgewiesen, dass Stress ein Risikofaktor für Mastitis darstellt. Allgemein sind Tiere, die unter Stress leiden anfälliger für Krankheiten. [2]

Viele Stressoren (z.B. Geburtsstress, sozialer Stress, Hitzestress etc.) führen zu einem schlechten Gesundheitszustand, Müdigkeit und Fressunlust. Außerdem haben sie negativen Einfluss auf die Leber und verursachen ein subklinisches Entzündungsgeschehen. Die Leber ist die Stoffwechselzentrale des Körpers und deshalb sinkt die Erstbesamungsrate mit steigendem Grad der Leberschädigung. [3]

Wie kann Stress minimiert werden?

Gestresste Kühe fühlen sich nicht wohl, werden leichter krank und geben weniger Milch. Deshalb ist es bestimmt im Interesse aller Landwirte, ihre Kühe so stressfrei wie möglich zu halten. Einige Dinge, die beachtet werden sollen, um eine stressfreie Atmosphäre zu garantieren:

  • Haltungsbedingungen optimieren
    • Tiere nicht überfordern (nicht zu viele Stufen, zu lange Wege zur Tränke etc.)
    • Überbelegungen verhindern
    • Trockener Untergrund/Liegefläche zu jeder Zeit [4]
    • auf ausreichend Licht achten (wichtig für den Hormonhaushalt bzw. die Fruchtbarkeit) [5]
  • Mit Luft und Wasser versorgen
    • Ausreichend Frischluft
    • Ausreichend Tränkstellen und Frischwasser für alle Tiere
  • Ruhiges melken
    • Möglichst stressfreie Melkbedingungen
    • Hektik, Lärm, Vibrationen, eingeengtes Stehen etc. vermeiden
    • Gutes Verhältnis zwischen Mensch und Tier schaffen [4]

smaXtec hilft Stress zu erkennen und zu vermeiden

Verändert sich das Aktivitätslevel einer Kuh kann dies bereits ein Zeichen für Stress darstellen. Kommen Fress- und Trinkunlust dazu sind dies weitere Faktoren, die auf einen abnormalen Gesundheitszustand hinweisen. Das Wohlbefinden einer Kuh hat höchste Priorität, auch aus wirtschaftlicher Sicht: Nur gesunde Kühe können eine entsprechende Milchleistung erbringen.  Schwergeburten, Entzündungen aber auch Hitzestress vermindern die Leistungsfähigkeit enorm.

Das smaXtec System setzt hier an. Es hilft dem Landwirt dabei, den Gesundheitszustand seiner Kühe sicherzustellen bzw. zu verbessern. Der eingesetzte Bolus misst die Körpertemperatur der Kühe. Somit können Temperaturveränderungen, die auf Hitzestress aber auch auf metabolische Erkrankungen (wie z.B. Ketose) hinweisen, frühzeitig erkannt werden.  Die Geburt ist ein sehr kritisches Ereignis für Kuh und Kalb.  Hier müssen Probleme frühzeitig erkannt werden, da es sonst zu Komplikationen kommen kann. Das smaXtec System informiert die Landwirte vor Beginn der Geburt über die anstehende Abkalbung, somit können notwendige Maßnahmen frühzeitig getroffen und schwerwiegende Komplikationen vermieden werden.

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[1] https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&cad=rja&uact=8&ved=2ahUKEwjc08mg9t_cAhVM66QKHXywDn4QFjAAegQIABAC&url=https%3A%2F%2Fwww.tvlev.de%2Fcms%2Fsites%2Fdefault%2Ffiles%2Fdownloads%2Fpublikationen%2FOxidativer%2520und%2520nitrosativer%2520Stress%2520bei%2520Milchk%25C3%25BChen%252C%2520Prof.%2520Hoffmann.pdf&usg=AOvVaw0BrclBPCmcV1SZqmGw4vnH

[2] https://d-nb.info/1010609459/34

[3] https://www.elite-magazin.de/news/nachrichten/gestresste-kuehe-werden-schlechter-tragend-9282017.html

[4] https://www.landwirt.com/Stress-bei-Milchkuehen-vermeiden-,,15250,,Bericht.html

[5] Reiter, K. und Walter, F. (2013): Licht im Rinderstall. Lehr- und Forschungsanstalt Raumberg-Gumpenstein

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